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Ernährungstherapie & Ernährungsberatung

Petra Funk-Wentzel

Meine Schwerpunkte

Mukoviszidose (Cystischer Fibrose = CF)

Das Angebot einer ambulanten Ernährungsberatung für CF-Patienten ist im Großraum Stuttgart einzigartig und nur möglich, durch die Unterstützung des Fördervereins Pro Muko e.V.. Da verschiedene Organe im Körper von dieser Erkrankung betroffen sind, stellt die CF besondere Anforderungen an die Ernährung. Wichtige Aspekte sind eine ausreichend hohe Energie- und Flüssigkeitszufuhr, die richtige Anpassung der Verdauungsenzyme, genügend Salz und eine Kost reich an schützenden Inhaltsstoffen. Gar nicht so einfach – oder? Ihre Krankenkasse und der Förderverein Pro Mukoviszidose e.V wollen CF-Patienten daher unterstützen und finanzieren die ambulante Ernährungsberatung. Die deutsche Fachgesellschaft empfiehlt in ihren Leitlinien mindestens einmal im Jahr eine Beratung durchzuführen und immer bei Problemen mit Gewicht, Verdauung oder einem drohenden Nährstoffmangel.

Nahrungsmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Unverträglichkeitsreaktionen nach Nahrungsaufnahme können sehr unterschiedliche Ursachen haben und auch die verschiedensten Symptome auslösen, wie Magen-Darm-Beschwerden, Hautreaktionen oder Kopfschmerzen.

Manche Nahrungsmittelunverträglichkeiten haben ihre Ursache in einer Funktionsstörung des Darmes. Nahrungsmittelinhaltsstoffe können aber auch eine Reaktion des Immunsystems auslösen, dann liegt eine Nahrungsmittelallergie vor.

Bei einem Verdacht auf Nahrungsmittelallergien müssen - einem Puzzlespiel gleich - die Symptome, die individuellen Beobachtungen und Lebensumstände mit vermuteten auslösenden Nahrungsmitteln in ein Bild gefasst werden. Positive Haut- und Bluttests (sinnvoll sind hier nur IgE-Tests!), die vom Arzt durchgeführt werden, sind lediglich Ausdruck einer Sensibilisierung, das heißt nicht zwangsläufig, dass sie auch wirklich die Symptome auslösen. Umgekehrt schließt ein negativer Test auch nicht zwangsläufig eine Nahrungsmittelallergie aus.

Die Ernährungstherapie bietet nun die Begleitung einer möglichst sicheren Auslassdiät. Daran anschließen sollte sich eine Provokation. Das heißt, man lässt ein oder mehrere Nahrungsmittel über 2-4 Wochen weg und gibt dann nochmals den/die Verdächtigen.

Die 'doppelblinde, plazebokontrollierte Nahrungsmittelprovokation = DBPCFC' gilt als der zuverlässigste Nachweis einer Nahrungsmittelallergie. In kritischen Fällen erfolgt diese Provokation stationär in Kooperation mit dem Olgahospital in Stuttgart.

Werden ein oder mehrere Nahrungsmittel als Auslöser von Symptomen identifiziert, wird über einen längeren Zeitraum eine therapeutische Eliminationsdiät durchgeführt, die trotzdem alle wichtigen Nährstoffe liefert, schmackhaft und altersentsprechend ist.

Diabetes mellitus

Bei der Diagnose Diabetes ist die richtige Ernährung ein wesentlicher Schlüssel, möglichst gute Blutzuckereinstellungen zu erreichen und damit Langzeitfolgen zu vermeiden. Welche Ernährungsform nun die richtige ist, entscheidet sich nach der persönlichen Ausgangssituation. Manchmal genügt es, die Zusammenstellung und Häufigkeit der Mahlzeiten zu verändern. Wird der Diabetes auch medikamentös behandelt, so ist in der Regel die Berechnung der Kohlenhydrate bei den Mahlzeiten sinnvoll. Gerne werde ich alles Wissenswerte rund um die Ernährung bei Diabetes mit Ihnen besprechen und ausführlich erklären.

Hypercholesterinämie oder Hypertriglyzeridämie

Bei erhöhten Blutfetten kann eine Ernährungsumstellung zu einer deutlichen Senkung der Blutwerte und damit zu einem verminderten Risiko für Blutgefäßverengungen führen. Die eigenen Erfahrungen mit Patienten haben gezeigt, dass dies genauso erfolgreich sein kann, wie eine Medikamentenbehandlung – aber nur mit positiven Nebenwirkungen. Wenn Sie gezielte Informationen und Hintergrundwissen, praktische Tipps und Rezepte erhalten, können Sie ihre Kost dauerhaft umstellen, denn weniger Eier und Wurst führen allein nicht zum Erfolg. Lassen Sie sich in die wissenschaftlich belegten Erkenntnisse zur fettmodifizierten Kost einführen und nehmen Sie Tipps und Tricks für die praktische Umsetzung mit nach Hause.

Seltene Stoffwechselerkrankungen

Ist die Verstoffwechslung von Proteinen, Fetten oder Kohlenhydraten durch einen angeborenen Defekt gestört, so stellt die Ernährungstherapie häufig die einzige oder wesentliche Therapieform dar. Beispielsweise bei der Phenylketonurie (PKU) führt eine frühzeitige und konsequente Ernährungstherapie zu einer völlig gesunden Entwicklung des Kindes. Daher sind eine ausführliche Schulung der Familie und eine kontinuierliche ernährungstherapeutische Begleitung, vor allem in den ersten Lebensjahren, außerordentlich wichtig. Dank der guten Therapiemöglichkeiten haben inzwischen viele dieser Stoffwechselpatienten das Erwachsenenalter erreicht. In vielen Fällen (v.a. während einer Schwangerschaft) muss die jeweilige Spezialdiät unbedingt fortgeführt werden. Dies sollte immer mit Begleitung einer auf diesem Gebiet erfahrenen Ernährungsberaterin geschehen. Die Ernährungstherapie findet in enger Zusammenarbeit mit den betreuenden Ärzten statt.

Essstörungen

Zu dick – zu dünn – total chaotisch?

Essstörungen können sehr unterschiedliche Ausprägungen haben. Jugendliche und Erwachsene entwickeln manchmal Essstörungen aus einem überzogenen Wunsch nach schlank sein. Bei manchen Kindern kann Essen so nebensächlich sein, dass neben dem Wunsch nach Spielen nur eine minimale Nahrungsmenge aufgenommen wird, diese Kinder nehmen kaum an Gewicht zu. Was können Eltern da tun?

Oder Essen wird zur Ersatzbefriedigung und wichtige Wahrnehmungen - wie: Was sind normale Portionen? Wie spürt man Hunger? Wann ist man satt? - gehen verloren. Die Verbreitung von Übergewicht nimmt zu, parallel dazu steigen die Fallzahlen des Metabolischen Syndroms, Diabetes Typ II und Herz-Kreislauf-Erkrankungen – vor allem auch bei jüngeren Menschen.

Wie kommt man Schritt für Schritt zu einem bedarfsgerechten Essen (zurück)? Wie groß sind die richtigen Portionen? Bekommt der Körper alle lebensnotwendigen Nährstoffe? Welche Kost ist gesund? Alles Fragen, auf die wir im Gespräch gemeinsam Antworten suchen und deren Umsetzung mit verschiedenen Methoden im Alltag trainiert wird.

Essstörungen wie magersüchtiges Verhalten, Bulimie oder auch Adipositas, kann Ausdruck einer psychischen Notlage sein. Je nach Ausprägung einer Essstörung ist Ernährungstherapie allein nicht wirksam, sondern unterstützend zu psychotherapeutischer Behandlung sinnvoll.

Säuglingsernährung

Die richtige Kost von Anfang an ist grundsätzlich Muttermilch. Neben der ernährungsphysiologisch optimalen Zusammensetzung bietet diese Ernährungsart noch psychologische, immunologische und hygienische Vorteile. Doch wenn Stillen nicht möglich ist oder das Kind unzureichend an Gewicht zunimmt, muss eine Zusatznahrung oder Ersatznahrung gefunden werden. Ausschließliches Stillen oder Flaschennahrung ist für den Säugling nur bis etwa zum 5. Lebensmonat bedarfsdeckend. Dann sollte mit der Beikost begonnen werden, damit kein Nährstoffdefizit entsteht und die weitere Entwicklung des Kindes optimal unterstützt wird.

Gibt es in Ihrer Familiengeschichte auch das Kapitel Allergien, so ist es sinnvoll, sich hier über den neuesten Stand zur Säuglingsernährung ausführlich zu informieren - gerne auch schon vor der Geburt, so dass Sie für die ersten Monate gerüstet sind. Wurde vor Jahren noch empfohlen, auf potentielle Allergieauslöser möglichst lange in der Beikost zu verzichten, weiß man heute, dass diese strenge Vorgabe nicht hilfreich ist. Anders ist dies jedoch noch in den ersten Lebensmonaten zu beurteilen. Aber dazu dann mehr in einem persönlichen Gespräch …

Kindgerechte Ernährung

Die Ernährung in den ersten Lebensjahren stellt Eltern vor eine große Herausforderung. Gerade jetzt ist die Beeinflussung durch Familie und Bekannte, die Medien und die Industrie sehr vielfältig und verwirrend. Wie ist der aktuelle Stand der Empfehlungen? Wie lässt sich das in der Praxis umsetzen? Wichtige Fragen, denn falsche Ernährung kann sich nachhaltig auf die Konzentrationsfähigkeit, Intelligenz, Gesundheit der Zähne, Knochen und natürlich das Gewicht auswirken. Im Kleinkindalter sind es vor allem die Eltern, die Einfluss auf die Prägung des Geschmacks und der Vorlieben nehmen. Ab dem Vorschulalter lassen sich die „kleinen Wissenschaftler“ selbst über die Bedeutung der Nahrungsmittelinhaltsstoffe spielerisch aufklären und zu einer ausgewogenen Kost motivieren, sofern man ihre persönlichen Vorlieben und den Lebensstil berücksichtigt.

Kontakt

Petra Funk-Wentzel
Diplom Ökotrophologin

Lenzhalde 96
D-70192 Stuttgart

Tel: 0711 / 220 20 99
Fax: 0711 / 220 20 98

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Tätigkeitsfelder

Nahrungsmittelallergien
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Essstörungen
Säuglingsernährung
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